Mittwoch, 31. Mai 2017

#16/ 2017 [Rezi] Autoimmunernährung - Claudia Lenz

Autoimmun-Ernaehrung von Claudia Lenz
Autor: Claudia Lenz
Übersetzung: -
Genre: Sachbuch, Ernährung + Krankheit
Preis: € 16,99 [D]
Einband: Klappenbroschur
erschienen: 15.Mai 2017
Seitenanzahl: 176
Meine Wertung: 5,0 Huftiere 
Reihe: nein
Verlag: RandomHouse (südwest)




Autoimmunkrankheiten, aber auch eine zu schwache oder fehlende Immunantwort auf Krankheitserreger oder bösartige Zellveränderungen haben oft eine gemeinsame Ursache: Chronische Entzündungen. Nach Claudia Lenz ist neben einer allgemein gesunden Lebensweise vor allem die Ernährung eine wichtige Stellschraube, um chronischen Entzündungen beizukommen und bereits bestehende Funktionsstörungen des Immunsystems zu behandeln


Ich gehöre leider (wie ein Großteil der Menschen) auch zu jenen die an Autoimmunkrankheiten leiden. Umso interessierter war ich an diesem Buch! Es heisst ja nicht umsonst: "Du bist, was Du isst!" in Vorbereitung für diese Rezension habe ich nun mein Essen einmal komplett auf den Kopf gestellt.
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Aber der Reihe nach: Das Buch ist sehr logisch aufgebaut und beginnt mit ca 1/3 über Entzündungsprozesse, wie sie aufgebaut sind, warum sie passieren und was mit unserem Körper bei Autoimmunkrankheiten eigentlich geschieht. Dieser Abschnitt ist mit Bildern unterlegt und wird so sehr verständlich rübergebracht.
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Die folgenden 2/3 erhalten einen sehr übersichtlichen Rezeptteil. Der eingeteilt ist in: Frühstück, kleine Gerichte, vegetarische Hauptgerichte und Hauptgerichte mit Fleisch und Fisch. Sehr zu meiner Freude habe ich festgestellt, dass es mehr vegetarische Rezepte gibt als solche mit Fleisch oder Fisch.
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Die Rezepte sind sehr gut erklärt und haben einen leichten bis mittleren Schwierigkeits-bzw Aufwandgrad. Manche Dinge gehen sehr einfach und schnell und andere brauchen etwas mehr Zeit. Im Schnitt liegen die Zeiten wohl bei 30-40 Minuten.
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beide Rezepte sind nicht 100% aus dem Buch, aber ich verstehe Rezepte auch immer so, dass man eigene Ideen reinbringen kann (und soll) - da ich einige Allergien habe, musste ich sowieso auf einige Lebensmittel verzichten bzw diese ersetzen, aber ich bin total glücklich mit dem Buch und wirklich sehr zufrieden.
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Ob sich meine Entzündungswerte nun verändert haben, das vermag ich in der kurzen Testzeit natürlich noch nicht zu sagen, aber ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine gesunde, vollwertige Ernährung sucht und Spaß am ausprobieren hat. (Die Kombi mit dem Dinkel auf dem ersten Bild zb ist wirklich extrem lecker und ganz schnell gemacht!)
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Ich habe nun schon seit 2 Wochen mein Essen weitestgehend komplett auf die im Buch genannte Ernährung umgestellt und werde das sicher auch weiterführen!

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Wunderschön aufgemachtes, übersichtliches Buch mit einem großen Rezeptteil mit einfach nachzukochenden Rezepten. Ein MUSS für jeden der Wert auf eine gesunde und vollwertige Ernährung legt! Ganz klar volle 5 Huftiere von mir

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Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an das Bloggerportal und den südwest Verlag.
(unnötig zu erwähnen, dass diese Rezension natürlich trotzdem zu 100% meine eigene Meinung widerspiegelt)
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Dienstag, 30. Mai 2017

#15 /2017 [Rezi] Wohin der Fluss uns trägt - Charles Martin

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Autor: Charles Martin
Übersetzung: Ulrike Bischoff
Genre: Frauenroman, Coming of Age
Preis: € 5,99 [D]
Einband: ebook
erschienen: 12.Mai 2017
Seitenanzahl: 448
Meine Wertung: 3,0 Huftiere 
Reihe: nein
Verlag: refinery (Ullstein)




Abbie und Chris sind ein ungleiches Paar und doch so verliebt wie am ersten Tag. Aber nach Jahren unbeschwerter Ehe wird bei Abbie Krebs diagnostiziert, und der Rat der Ärzte lautet lediglich, auf das Ende zu warten. Sie sieht das anders: bevor sie stirbt will sie sich zehn Wünsche erfüllen.  Und so  brechen die beiden heimlich zu einer Flussfahrt ohne Wiederkehr auf. Verfolgt von Abbies Vater, den Medien und der Polizei erleben sie die Reise ihres Lebens, das sie in all seiner Schönheit und Bitterkeit noch einmal auskosten. Denn wo der Fluss endet, beginnt die Ewigkeit.



Dieses Buch sprach mich sowohl vom Cover als auch vom Klappentext sehr an, irgendwie hat man leichte gedankliche Parallelen zu Cecilia Ahern "Ps Ich liebe dich"
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Abbies und Chris' Welten könnten verschiedener nicht sein. Sie ist die Tochter eines Senators, wuchs in der Welt des Glamours auf, Chris ist ein Tagträumer und freischaffender Künstler er lebt von der Hand in den Mund. Trotz dieser Unterschiede lernen die beiden sich kennen und heiraten sogar gegen den Willen von Abbies Eltern, die mit allen Mitteln versucht haben die Beziehung zu sabotieren.
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Bei Abbie wird Krebs festgestellt und wir begleiten die beiden durch ein Martyrium von Untersuchungen, Hoffnungen und purer Verzweiflung. Als der Krebs nicht mehr aufzuhalten ist, und Abbie nur noch maximal 2 Wochen zu leben hat, erinnert Chris sich daran, dass Abbie vor Jahren eine Liste mit 10 Dingen erstellt hat, die sie gerne vor ihrem Tod gemacht haben möchte. Um sie aus ihrem Tief herauszuholen holt er diesen Zettel hervor und beginnt mit ihr die Punkte nach und nach abzuarbeiten.
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Es sind keine besonderen Sachen die da drauf stehen, eigentlich ganz gewöhnliche (schaffbare) Sachen wie Karussell fahren oder einen Looping fliegen. Starten tun beide beim ersten Punkt auf der Liste einen 200 Meilen Fluss mit dem Kanu entlang fahren. Während dieser Fahrt wechselt die Erzählung immer abwechselnd von der sehr langen Flußfahrt und von der Vergangenheit, wie Chris und Abbie sich kennengelernt haben bis zum Ausbruch der Krankheit.
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Hier kommt ein Punkt, der dazu geführt hat, dass ich ewig lange für dieses Buch gebraucht habe. Der Autor hat die Angewohnheit sehr blümerant und detailliert zu schreiben, leider auch bei Beschreibungen von Gegenden, Straßennamen (warum die nun genauso heißen) und überhaupt der Vergangenheit. Für mich persönlich war das definitiv zuviel des Guten! Ich wollte über unsere beiden Protagonisten lesen und nicht über die Geschichte der Stadt oder des Flusses. Am Anfang bis zu ca 65% des Buches war es ganz schlimm, danach zog die Story allerdings an und diese langen Ausführungen verschwanden fast gänzlich.
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Auch fand ich die Zusammenhänge manchmal nicht nachvollziehbar. In Kapitel 38 zb kann Abbie nicht richtig sprechen und nuschelt nur - am Ende des Kapitels spricht sie ohne eine Erklärung wieder normal.

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Es tut mir so leid um die Story, weil die ist echt gut, wenn man das Buch kürzen würde auf ca 350 Seiten dann wäre es perfekt! Dieses ganze drumherum lenkt viel zu sehr ab vom eigentlichen Geschehen und hat mir streckenweise die Lust am Lesen genommen. Der Schreibstil gefiel mir aber durch die Bank und die Charaktere sind sehr authentisch deshalb gebe ich

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Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an Netgalley und den refinery Verlag.
(unnötig zu erwähnen, dass diese Rezension natürlich trotzdem zu 100% meine eigene Meinung widerspiegelt)
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Mittwoch, 24. Mai 2017

Onleihen Neuzugänge 21 KW

Ich hänge etwas durch bei meinen aktuellen Rezi Exemplaren und habe deshalb für ein wenig Abwechslung gesorgt. Ich merke regelmäßig Bücher in der Onleihe vor und manchmal kommen ein paar zum selben Zeitpunkt an. Diese Woche bzw heute habe ich folgende Neuzugänge auf meinem Iriver zu verzeichnen. Ich bin sicher ihr kennt das ein oder andere davon schon, wenn nicht gar alle - Onleihe ist zwar günstig aber dafür muss man manchmal ne Weile warten ;-)

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Für Abby ist es die schönste Zeit des Jahres! Jeden Sommer verbringt sie mit ihrer Familie die Ferien im Nationalpark Acadia. Doch diesmal wird die Idylle überschattet: Der zur Unterhaltung engagierte Magier Juspinn fasziniert die Feriengäste nicht nur mit seiner Show - er scheint sie zu manipulieren. Mit Schrecken muss Abby feststellen, wie sich ihre Familie und Freunde mehr und mehr zum Schlechten verändern. Besonders ihre Schwester Virginia ist auf einmal wie von Sinnen. Abby selbst spürt nicht nur die Anziehungskraft des Fremden, sondern auch die Gefahr, die von ihm ausgeht. Juspinn scheint auf der Suche zu sein, nach etwas, das nur sie ihm geben kann. Die Geschichte einer undenkbaren Liebe im Kampf gegen die größten Mächte der Welt.

Dieses Buch habe ich zufällig in der Onleihe gefunden, auf euren Blogs habe ich davon noch nix gesehen, das Cover spricht mich an und die Story klingt nach einem schönen Jugendbuch zum entspannen.
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Eine Diabolic ist stark. Eine Diabolic kennt kein Mitleid. Eine Diabolic hat eine einzige Aufgabe: Töte, um den einen Menschen zu schützen, für den du erschaffen wurdest. Als Nemesis und Tyrus sich am Imperialen Kaiserhof begegnen, prallen Welten aufeinander. Sie - eine Diabolic, die tödlichste Waffe des gesamten Universums. Liebe ist ihr völlig fremd. Er - der Thronfolger des Imperiums, der von allen für wahnsinnig gehalten wird. Liebe ist etwas, das ihn nur schwächen würde. Dass ausgerechnet diese beiden zusammenfinden, darf nicht sein. Denn an einem Ort voller Intrigen und Machtspiele ist ein Funke Menschlichkeit eine gefährliche Schwachstelle ... Nemesis und Tyrus. Diabolic und Thronerbe. Ein Mädchen zwischen unbändigem Zorn und ergreifender Liebe, und ein Junge, dem Gefühle das Leben kosten könnten. Eine großes Fantasy-Spektakel, das den Lesern den Atem rauben wird!
Auf dieses Buch warte ich schon einige Wochen, bin über Goodreads darüber gestolpert. Jugend Fantasy (irgendwie bleibe ich meinem Schema treu *lach)
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Eine junge Magierin, ein uralter düsterer Orden, eine fast vergessene Prophezeiung Fejas Talent für die Magie ist groß, doch noch kann die junge Frau es nicht nutzen. Als sie sich entschließt, der Schule der grauen Magier beizutreten, wird sie rasch zum Spielball der Intrigen der Mächtigen. Denn einst waren die grauen Magier gefürchtet, und es gibt Kräfte im Orden, die diesen um jeden Preis wieder zur alten Macht zurückführen wollen. Feja muss rasch lernen, ihre Magie zu nutzen, oder sie wird zwischen den Fronten zerquetscht werden. Doch niemand im Orden ahnt, dass eine dritte Partei Vorbereitungen trifft, um die tausend Jahre alte Ordnung zu zerschlagen - und Feja soll ihr Werkzeug sein ...
auch dieses Buch wollte ich schon länger lesen, es soll zwar nicht sooooo überwältigend sein, aber Geschmäcker sind ja unterschiedlich (zum Glück) und so bin ich nun gespannt was ich davon zu halten habe ;-)
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Kennt ihr Bücher aus meiner Auswahl? Welche würden euch interessieren, wenn überhaupt?
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Liebe Grüße und einen schönen Wochenteiler
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Montag, 22. Mai 2017

Montagsfrage #4

es ist wieder Montag und diese Woche möchte Buchfresserchen von uns wissen:

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Wurdest du schonmal gespoilert? Hast du wegen eines Spoilers ein Buch mal nicht zu Ende gelesen?
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also gespoilert wurde ich leider in meiner Vergangenheit schon oft. Vorallem wenn man auf Ama...n die Rezensionen liest, die Menschen dort sind oft keine Blogger und schreiben fröhlich ohne groß nachzudenken drauflos. . Ich habe kein Buch deshalb abgebrochen aber ich habe schon so manches Buch deshalb nicht gelesen, weil wenn in der Rezi das gesamte Buch zusammengefasst wurde kann ich mir das gleich sparen :-( . Seitdem lese ich nur noch Rezis von Bloggern die ich "kenne" wo ich weiss, dass die nicht spoilern oder Spoiler entsprechend kennzeichnen, das mache ich selbst übrigens auch - ich bin sehr bemüht niemandem den Lesespaß zu verderben. Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Liebste Grüße
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Samstag, 20. Mai 2017

#14/ 2017 [Rezi] Kendare Blake - Der Schwarze Thron 1 - Die Schwestern

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Autor: Kendare Blake
Übersetzung:  Charlotte Lungstrass-Kapfer
Genre: High Fantasy
Preis: € 14,99 [D]
Einband: Klappenbroschur
erschienen: 09.Mai 2017
Seitenanzahl: 448
Meine Wertung: 5,0 Huftiere 
Reihe: ja Teil 1 von 4
Verlag: penhaligon




Düster und unglaublich fantasievoll: Die Fantasy-Entdeckung aus den USA!
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …



3 Schwestern, die als Babys in unterschiedliche Familien gegeben wurden. 3 Schwestern, die jeweils eine bestimmte magische Fähigkeit besitzen. 3 Schwestern die mit Beginn ihres 16ten Lebensjahres eben jene Fähigkeit perfektioniert haben müssen um ihre beiden anderen Schwestern zu töten, denn der Thron wartet - so ist es schon seit Jahrhunderten auf der Insel Fennbirn Brauch.
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Wir dürfen jede Schwester abwechselnd bei ihren Vorbereitungen für "das Ritual" begleiten, lernen ihre "Familien" kennen in denen sie aufwachsen und die sie vorbereiten.
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Katharina ist die jüngste, wirkt zerbrechlich und doch lastet auf ihr der große Druck ihrer Vorgängerinnen, denn seit Urzeiten haben die Giftmischer dieses Ritual zu ihren Gunsten entschieden.
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Arsinoe ist eine Naturbegabte und sehr unabhängig. Sie macht was sie will und erscheint so sehr selbstsicher und stark. Das täuscht aber, weil eigentlich ihre Freundin Jules die jenige ist, die über die ungefesselten Kräfte verfügt - bei Arsinoe selbst hat sich noch keine Fähigkeit gezeigt.
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Mirabella die letzte im Bunde wird hinter vorgehaltener Hand schon als Königin gefeiert. Sie ist Elementwandlerin und besitzt eine ausgesprochen starke Gabe.
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Ich war gleich von Anfang an gefesselt von der Story. Der Schreibstil ist (trotz dass es High-Fantasy ist) einfach und übersichtlich gehalten. Die Charaktere sind authentisch und vielschichtig. Kendare Blake hat nicht nur die Hauptcharaktere total interessant gestaltet sondern auch die vielen Nebencharaktere, jeder fügt sich perfekt ins Bild und wurde liebevoll ausgearbeitet.
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Die einzelnen Kapitel haben öfters mit einem mini Cliffhanger geendet und man war "gezwungen" erst über die anderen beiden Schwestern zu lesen bevor es mit der einen weitergeht. Das hielt die Spannung eigentlich konstant aufrecht.
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Enden tut die Story mit einer Wendung die mich total überrascht und auf dem kalten Fuß erwischt hat. Ganz fies. Ich lauere nun also auf den 2ten Teil der zum Glück schon im September diesen Jahres erscheinen soll. Geplant sind wohl insgesamt 4 Teile.

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Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung! Ohne wenn und aber, wenn ihr Storys wie die Tribute von Panem oder Die Bestimmung mochtet, dann werdet ihr Der schwarze Thron auch mögen! Tolle Fantasystory ohne den Leser mit zuvielen Begriffen, Welten oder Fremdworten zu überfordern. Spannung von Anfang bis Ende und sympathische Charaktere!

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Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an das Bloggerportal und den penhaligon Verlag.
(unnötig zu erwähnen, dass diese Rezension natürlich trotzdem zu 100% meine eigene Meinung widerspiegelt)
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Dienstag, 16. Mai 2017

Gemeinsam Lesen #5

neuer Dienstag neue Runde bei Schlunzenbücher :-)

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  1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade Die Schwestern Der schwarze Thron #1
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Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …
und ich bin auf Seite 213/ 444
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2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
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Josephs Mutter hatte einen Traum.
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3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? .
Ich hatte das riesige Glück dieses Buch als Rezi Exemplar vom Bloggerportal zu bekommen und ich freue mich sehr, dass es mir auch noch super gefällt. Die Rezensionen sind ja schon wieder durchwachsen, aber mir macht es Spaß und ich verfolge mit Interesse die Geschichte der 3 Schwestern.
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4. Wie wäre dein Leben, wenn du dein aktueller Protagonist wärst?
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In meinem Buch gibt es 3 Protagonistinnen und egal welche von ihnen ich wäre, mein Leben wäre sehr hart. Zwar hätte ich besondere Fähigkeiten, aber diese müsste ich in 4 Wochen einsetzen um meine beiden anderen Schwestern zu töten um den Thron einnehmen zu können. So ist es Brauch.
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Welches Buch lest ihr gerade und würdet ihr gerne mit eurem Progonisten tauschen?
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Liebe Grüße
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Montag, 15. Mai 2017

Montagsfrage #3

es gibt wieder eine neue Frage beim Buchfresserchen

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Gibt es ein Buch, dass du früher richtig gern mochtest, aber inzwischen nicht mehr?

das ist eine sehr schwere Frage, weil ich Bücher grundsätzlich kein zweites Mal lese (es gibt viel zu viele gute Bücher, soviel zeit habe ich leider nicht) ich kann also kein Buch nennen, aber dafür Autoren, die ich früher total gemocht habe und heute nicht mehr Stephen King zb.

Als ich jung war *lach* war der total "modern" und jeder hat King gelesen. Da habe ich die dicken Wälzer auch verschlungen, heute packt er mich eher nicht mehr, zuviel geschreibsel drum herum zuviel um Maine und viel zu langatmig. Sebastian Fitzek habe ich früher verschlungen, mittlerweile habe ich das Gefühl, dass jedes Buch gleich ist. Es plätschert vor sich hin und am Ende schiebt er jeden Charakter einmal ins Licht, dass man denkt der ist der Täter und auf den letzten Seiten überschlägt sich alles in totalem Chaos. Dazu habe ich auch keine Lust mehr und lese ihn nicht mehr.

 ja so schauts aus ;-) lest ihr Bücher mehrfach und wenn ja gibt es welche dir ihr nun nicht mehr mögt oder gehts euch eher wie mir, dass ihr manche Autoren nicht mehr lest? Wünsche euch einen tollen Start in die Woche
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Sonntag, 14. Mai 2017

Das Wort zum Sonntag #1

bei Gedankenvielfalt gibt es das Wort zum Sonntag. Da möchte ich mich gleich mal beteiligen (und tue es auch)
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  heute gehts um das Thema: Mein liebstes Buch-Genre 

 die Frage ist interessant, weil ich dazu etwas ausholen muss. Früher als ich mit dem lesen begonnen habe (also nicht Kindheit sondern Jugend) habe ich nur Horror gelesen, Stephen King war damals einfach "modern" (so wie Jahre zuvor Johannes Mario Simmel und Marie Luise Fischer) aber King und Dean Ray Koontz, das war meins! blutig gruselig schaurig. Dann kam der langsame Übergang zu Thrillern und Psychothrillern. Fitzek war seinerzeit das Nonplusultra. Augensammler und Augenjäger und auch Abgeschnitten suchten ihresgleichen.

 Nach einer langen Lesepause habe ich nun wieder zum Lesen zurückgefunden und pendele mich auf mehreren Genres ein, ein wirkliches LIEBLINGSgenre gibt es eigentlich nicht. Ich lese aber sehr Stimmungsabhängig, das tollste Buch bringt mir nix wenn ich nicht in der Laune dafür bin. Das merke ich oft bei Leserunden, breche die Bücher dann zigmal ab und wenn ichs irgendwann viel später alleine lese komme ich sofort rein.

 Also zum Thema ich lese mittlerweile gerne: Dystopien, Jugendbücher, High-Fantasy a'la Eragon, aber auch Biografien vorallem aus der Zeit des zweiten Weltkriegs. Selten mal einen normalen Roman. Habt ihr festgelegte Genres zu denen ihr immer wieder (bewusst oder unbewusst) greift? Ich wünsche allen Müttern einen wundervollen Muttertag und allen anderen einen tollen Sonntag! cooltext1232290384

Freitag, 12. Mai 2017

Freitags-Füller #2

fast hätte ich diese Runde vergessen, habe glaube ich letzte Woche schon verschwitzt tztztz - also bei scrap-impulse gibt es wieder den Freitags Füller
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 1. Es gibt nichts, was mir heute noch die Laune verderben könnte.

 2. Wenn man sich genügend anstrengt, dann geht alles.

 3. Wie konnte ich nur diese ganzen Berge von Wolle ansammeln?

4.  Wenn überhaupt, kaufe ich nur eine Handtasche von Deichmann.

 5.  Einer meiner Looming Rahmen ist mein Lieblingsspielzeug.

 6.  Der Eurovision Song Contest interessiert mich mal so gar nicht!

 7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ruhige Stunden beim Lesen, morgen habe ich geplant, nix zu tun und Sonntag möchte ich mein Schwesterchen mit lecker Spargel überraschen! wie schauts bei euch aus? Ich wünsche schonmal ein tolles sonniges WE cooltext1232290384

Donnerstag, 11. Mai 2017

#13/ 2017 [Rezi] Edward Ashton - Hagerstown

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Autor: Edward Ashton
Übersetzung:  Kerstin Fricke
Genre: Thriller
Preis: € 11,99 [D]
Einband: ebook
erschienen: 10.April 2017
Seitenanzahl: 352
Meine Wertung: 3,5 Huftiere 
Reihe: nein
Verlag: HarperCollins 




Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus - doch deine Regierung erzählt dir nicht die Wahrheit …
Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagerstown. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen laufen ins Leere, alle Wege in die Stadt sind gesperrt. Einer Gesellschaft, die ganz und gar auf Sicherheit ausgelegt ist, widerfährt etwas Unerklärliches. Und die Regierung schweigt. Die Angst vor dem Ungewissen droht zu Ausschreitungen zwischen den "Unveränderten" und den gentechnisch modifizierten Eliten zu führen. Anders Jensen und seine Freunde suchen nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist …



Hagerstown ist eine Kleinstadt bei Maine. Wir befinden uns in der Zukunft, leider erzählt das Buch nicht in welchem Jahr genau, aber die Technik ist extrem fortschrittlich.  Fast jeder Bewohner (der was auf sich hält) hat einen sogenannten Hausavatar. Sowas wie die Sprachbox "Alexa" von Amazon nur viel viel weiter entwickelt, diese hier ist in komplett ins Haus integriert und kann nicht nur Dinge stimmlich ausgeben sondern komplette Funktionen und Arbeiten im Haus übernehmen.
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Die Menschen sind in 2 Kategorien eingeteilt. Einmal "Unveränderte" das sind ganz normale Menschen wie "Du" und "Ich" und dann gibt es die "Veränderten" die ihren Körper, ihren Geist und /oder ihre Organe gentechnisch verändert bzw weiterentwickelt haben.
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Beide Rassen leben friedlich nebeneinander her, als es eines Tages zu einer Katastrophe kommt. Die Nachrichtenfeeds berichten über ein Massensterben in Hagerstown. Die Bewohner fallen einfach um und machen sich in die Hose und bluten aus allen möglichen Öffnungen. So schnell wie die Feeds um die Welt gehen, so schnell sind sie auch schon wieder aus dem Netz entfernt worden.
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Der Staat wirft direkt über dem betroffenen Gebiet mehrere Bomben ab um ihn wie sie es ausdrücken "klinisch rein" zu machen. Dabei verheimlichen sie aber, dass nicht alle Bewohner bei der Katastrophe umgekommen sind und setzt brutal deren Leben aufs Spiel!
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Die Story wird immer abwechselnd aus der Sicht von 4 unterschiedlichen Charakteren erzählt. Ich mag diese Art von Erzählstil wenngleich es bei 4en schon manchmal schwierig wird mitzukommen.
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Den Anfang des Buches fand ich super! Bis zur Mitte etwa, dann wurde es streckenweise ziemlich langweilig. Vorallem als die Chatprotokolle kamen. Ich hatte Probleme mitzukommen welcher Charakter nochmal hinter welchem Nicknamen steckte.
Die ganzen Technikbegriffe (da ich in der Nanotechnik nicht so bewandert bin) waren auch teilweise etwas zuviel und ich habe mir deren Funktion dann nur zusammengereimt.
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Obwohl ich sehr Technikaffin bin und dem Computerfortschritt auch offen gegenüberstehe, hat die Vision, die Edward Ashton von der Zukunft aufzeigte mir doch Angst gemacht. Der Staat hat soviel Macht und kann im Nu alles aus dem Netz entfernen, kann innerhalb von ein paar Minuten eine Kleinstadt dem Boden gleich machen und niemand kann etwas dagegen unternehmen. Ist das eine Vorstellung die uns auch mal treffen kann? Wieviel macht hat die Regierung wirklich und vorallem, wieviel macht sie ohne dass der mündige Bürger davon etwas mitbekommt?

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Das Buch ist mehr ein Sci-Fi Roman als ein Thriller, streckenweise gibt es komplizierte oder langweilige Teile aber im großen und ganzen hat mich die Geschichte gut unterhalten. Ich habe die Auflösung bis zum Ende hin nicht geahnt und würde das Buch all den jenigen empfehlen, die sich mit Computertechnologien etwas besser auskennen. Jemanden, der gerade seinen PC bedienen kann wird dieses Buch keinen Spaß bereiten weil er nicht verstehen wird was eigentlich passiert.
eigentlich 3,5 Hufies, aber ich zersäge ja nicht deshalb:


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Sonntag, 7. Mai 2017

#12/ 2017 Matteo Corradini - Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge

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Autor: Matteo Corradini
Übersetzung:  Ingrid Ickler
Genre: Jugendbuch, Geschichte + Politik
Preis: € 7,99 [D]
Einband: ebook
erschienen: 10.April 2017
Seitenanzahl: 289
Meine Wertung: 4,0 Huftiere 
Reihe: nein
Verlag: cbj Leseprobe: klick




Nach einer wahren Geschichte...

Theresienstadt 1942: Die Nazis haben ein Lager für Juden errichtet, das zeitweise als Vorzeigelager dient. Doch es ist nur eine Station auf dem Weg in die Vernichtungslager. Inmitten dieser Hoffnungslosigkeit gründen Kinder eine Zeitschrift, um gegen das Grauen anzuschreiben. Sie treffen sich heimlich und verfassen Berichte über das Lager. Aber sie zeichnen auch Bilder, führen Interviews oder schreiben Gedichte. Matteo Corradini bringt dem Leser auf berührende Weise das Schicksal dieser Kinder nahe.


Wie bewertet man ein Buch, welches auf dem Leben von einem oder mehreren Menschen basiert? Was bewertet man? Das geschriebene Wort oder eher doch das Leben dieser Person? Kann man überhaupt objektiv bleiben bei Lebensgeschichten?  Ich tue mich sehr schwer mit dieser Rezension, aber ich möchte versuchen meine Meinung zu Papier (bzw Bildschirm) zu bringen.
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Matteo Corradini hat es schon in seinem Vorwort geschafft, mich zu Tränen zu Rühren. Natürlich kennt jeder Deutsche die Geschichte und die Vergangenheit die unserer Nation anhängt, aber es wieder direkt vor Augen geführt zu bekommen ist noch einmal etwas anderes. Zu wissen, dass das was nun folgt auf wahren Begebenheiten beruht hinterlässt einen dicken Kloß im Hals, weil man ja WEISS was kommt.
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Trotzdem wollte ich das Buch lesen, ich kann mich vor der Vergangenheit nicht verschliessen (das sollte niemand) und ich finde es gut, dass die Geschichte erzählt wurde, dass die 8 Jungen eine Stimme bekommen haben und nicht einfach in Vergessenheit geraten.
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Es ist kein Roman im eigentlichen Sinne, auch wenn es so gedacht ist. Wir sehen immer ein Datum und dann lesen wir im Romanstil was 8 Jugendliche - genannt die Redaktion - in ihrer geheimen Zeitung "Vedem" über das Leben in Theresienstadt berichten, über die Nazis, über die schrecklichen Zustände, über die sinnlosen Morde und die Foltern.
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Die Daten sind zwar fortlaufend über einen Zeitraum von 2 Jahren aber trotzdem greifen die einzelnen Kapitel nicht direkt in einander über, es ist eher so, dass wir immer Einblick in einen bestimmten Tag bekommen.
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Die Geschichte hat mich sehr getroffen und mitgenommen. Das Ende (wir alle wissen dass so ein Buch kein happy End hat - ich glaube damit spoilere ich nun nicht wenn ich das schreibe!) hat mich trotzdem mit voller Härte erwischt und weinend zurückgelassen. Ich fühle mich nun leer, ausgesaugt und total am Ende. Trotzdem fand ich die Geschichte toll, wenn man das denn so sagen darf. Matteo Corradini hat es geschafft eine sehr realistische Atmosphäre zu schaffen, den Leser zu entführen und ein Teil dieser Jungs zu sein.
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Ich hätte zu gern ein Bild einer Zeitungsseite gesehen um mir einen Eindruck zu machen mit was für einem Ausgangsmaterial er arbeiten musste.

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Einen Kritikpunkt habe ich aber, deshalb gibt es auch keine 5 Huftiere von mir, sehr oft waren Traumszenen zu lesen, diese wurden nicht weiter kenntlich gemacht (das ist sicher Absicht vom Autor um zu verdeutlichen, dass es für die Jungs auch einen fliessenden Übergang von Traum und Realität gab, dass sie selbst nicht mehr wussten was nun real ist und was nicht) aber ich musste oft wieder zurückblättern, weil diese Abschnitte fast nahtlos in einander übergehen und man
manchmal oft den Faden verliert dadurch.
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Ansonsten sehr gelungen! Sehr real und sehr bedrückend. Ich kann es nur empfehlen, ein Buch was sehr sehr lange nachwirken wird.

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Freitag, 5. Mai 2017

#11/ 2017 [Rezi] Ann-Kathrin Karschnick, Felix Münter - Trümmerwelten #1

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Autor: Ann-Kathrin Karschnick, Felix Münter
Übersetzung: keine
Genre: (High) Fantasy
Preis: € 2,99 [D]
Einband: ebook
erschienen: 20.April 2017
Seitenanzahl: 336
Meine Wertung: 4,0 Huftiere 
Reihe: voraussichtlich ja Teil 1
Verlag: Papierverzierer 




Noemi lässt Probleme verschwinden. Charlie ist Geheimnisträger. Beide verfolgen dasselbe Ziel, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen und ohne voneinander zu wissen, denn sie beide wollen die verschollene Insel Anker im Wolkenmeer finden. Eine sagenumwobene Insel der Weisen, auf der alle Geheimnisse der früheren Herrscher zu finden sein sollen. Ihr einziger Hinweis lautet: Alice Sparrow. Wer ist diese Frau und was hat sie mit der verschollenen Insel zu tun? Ein neues, noch nie dagewesenes High Fantasy Epos mit den wohl fantastischsten Wendungen des Genres.

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Da ich mir vorgenommen hatte mehr Fantasy zu lesen, fiel mir sofort dieses tolle Cover bei skoobe auf. Worauf genau ich mich einlasse, ging aus der ultra kurzen Kurzbeschreibung nicht hervor aber ich ließ es drauf ankommen und habe es nicht bereut!
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Charlie ist Geheimnisträger, von stattlicher Größe und Figur und ein eher ruhiger Zeitgenosse, begleitet wird er von Gurney. Einem Haudegen der keiner Prügelei und Auseinandersetzung aus dem Wege geht. Und auf der anderen Seite ist Noemi, mutig und taff, die keine Angst hat zu morden um ihre Ziele zu erreichen. Auch sie hat einen Begleiter Trent, der eher durch seine verschrobene Art auffällt, aber treu an ihrer Seite kämpft.
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Wir begleiten nun abwechselnd die beiden total unterschiedlichen Protagonisten. Beide sind auf der Suche nach dem sogenannten "Anker" einer verschollenen Luftinsel der Weisen, die ungeahnte Mächte verleihen soll. Noemi lebt den Glauben der Weisen, meditiert täglich und lebt auch sonst nach ihren Ritualen. Sie ist, seit sie denken kann im Besitz eines Medaillons, auf welchem ein riesiger Dreimaster abgebildet ist. Durch Zufall erfährt sie, dass dieses Medaillon wohl von den Weisen abstammt und ihr bei ihrer Suche nach dem Anker eine große Hilfe sein wird.
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Zeitgleich entwickelt sich die Geschichte zwischen Charlie und Gurney auch weiter, Charlie wird aus dem Orden der Geheimnisträger geworfen weil er mit Gurney in das Zimmer eines Mitglieds dieses Ordens eingebrochen ist um Informationen über den Anker zu bekommen. Eben jenes Ordensmitglied zeigt sich trotz des Einbruchs sehr kooperativ und gibt Charlie ein Medaillon mit einem großen Dreimaster drauf der ihm den Weg zum Anker weisen soll.....
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Der geneigte Rezi-Leser wird nun die Parallelen erkennen können ;-)
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Ich bin schwer reingekommen, was am für mich neuen Genre High-Fantasy lag, aber nachdem der Anfang geschafft war, habe ich eine tolle spannende Story vorgefunden! Der abwechselnde Schreibstil hielt sich bis zum Ende. Fast so (wir haben es ja hier mit einem Autoren - Duo zu tun) als hätten die beiden sich immer abgewechselt mit dem schreiben. Hat auf jeden Fall super gepasst und richtig Spaß gemacht! Die Charaktere waren gut durchdacht und haben sich innerhalb der Story weiterentwickelt und sind trotzdem ihrer eigenen Linie treu geblieben.
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Die Welt, die die beiden Autoren geschaffen haben war phantastisch. Die Kampfszenen sehr detailgetreu beschrieben ohne zu langweilen. Einen einzigen Kritikpunkt habe ich aber, in dem Teil mit Charlie kam mindestens 1mal auf jeder Seite als Erklärung für Gurney "alter Haudegen" - der Haudegen dies, der Haudegen das ... das war WIRKLICH nervig. Ich hätte mir gewünscht, dass dort öfter mal einfach nur "er" gestanden hätte, ich weiß zu schätzen, dass man abwechseln wollte, aber das war zuviel des Guten.

Trotzdem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen, vorallem für den Einstieg in das High-Fantasy Genre, wunderschön geschrieben, eine fantastische Welt, die aber nicht so irrational ist, dass man Probleme hat sich zu orientieren! Ich habe auf anderen Seiten gesehen, dass wohl weitere Teile dazu geplant sind, das wäre schön und würde mich freuen, das ende lässt eine Fortsetzung durchaus zu.

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Montag, 1. Mai 2017

#10/ 2017 [Rezi] Nicole Boyle Rødtnes - Wie das Licht von einem erloschenen Stern

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Autor: Nicole Boyle Rødtnes
Übersetzung: Gabriele Haefs
Genre: Jugendbuch, Contemporary
Preis: € 13,99 [D]
Einband: ebook
erschienen: 26.Februar 2016
Seitenanzahl: 243
Meine Wertung: 5,0 Huftiere 
Reihe: nein
Verlag: Beltz & Gelberg Leseprobe: klick



Vega wird aus ihrem Teenagerleben gerissen, als sie nach einem Unfall nicht mehr sprechen kann. Die 17-Jährige kämpft wütend und frustriert mit ihrem Schicksal, das sie immer mehr zu einer sprachlosen Außenseiterin macht. Ein ergreifender Roman, emotional und packend geschrieben. Seit Vega bei einer Feier gestürzt ist, leidet sie an Aphasie. Sie kann nicht sprechen, kaum lesen und mit noch größerer Mühe schreiben. Auch die Beziehung zu ihrer besten Freundin Ida und ihrem Freund Johan gibt ihr keinen Halt, denn sie kommen mit ihrer Krankheit nicht zurecht. Vega fühlt sich innerlich wie tot und zieht sich immer mehr zurück. Bis sie Theo trifft, der ebenfalls an Aphasie leidet und beide merken, dass sich zusammen leichter ein Weg in ein neues Leben finden lässt.


Wieder einmal ist es zuerst das wunderschöne Cover was mir ins Auge gesprungen ist. Die tolle Kurzbeschreibung folgte gleich danach und ich wurde wieder einmal nicht enttäuscht!
Noch nie habe ich ein Buch in so kurzer Zeit inhaliert, war selten so mitgerissen und fühlte mich selten so persönlich angesprochen wie von diesem Buch.
Die 17 jährige Vela stürzt auf einer Party ihrer Freundin in den Pool und schlägt sich den Kopf an - daraufhin erleidet sie eine schwere Hirnblutung und verlernt durch deren Folgen das Sprechen.
Diese Krankheit nennt sich Aphasie und die Betroffenen sind nicht mehr in der Lage die Wörter auszusprechen die sie denken. Es kommt entweder ein völliger Kauderwelsch oder verkehrte Worte dabei heraus.
Vela wurde mitten aus dem Leben gerissen, vor ihrem Unfall war sie eine lebenslustige und fröhliche Jugendliche mit einem großen Freundeskreis. Nach dem Unfall stehen ihr eigentlich nur noch ihre beste Freundin Ida und ihr Freund Johann zur Seite, alle anderen haben sich nach und nach entfernt.
Vela wird immer wieder von Alpträumen geplagt, in denen sie Szenen ihres Unfalls sieht und wo sie ganz klar sieht, dass sie geschubst wurde und nicht einfach nur gestolpert ist. Niemand glaubt ihr und ihre Familie tut es als Nebenwirkung des Sturzes ab. Aufgrund von Velas Verzweiflung zwingt ihre Mutter sie eines Tages dazu, einen Workshop für Betroffene Jugendliche zu besuchen dort lernt Vela den gleichaltrigen Theo kennen und auf einmal ändert sich ihr Weltbild und ihre Einstellung, sie öffnet sich langsam und beginnt ihm zu vertrauen. Er glaubt ihr auch, dass sie geschubst wurde und versucht mit ihr gemeinsam die Wahrheit herauszufinden.
Die Autorin hat die Situation in der Vela und Theo sich befinden sehr realistisch dargestellt und regt damit zum Nachdenken an. Das Leben kann sich sehr schnell - sozusagen auf einen Schlag - komplett ändern und wir stehen dann machtlos da und müssen schauen wie es weitergeht.

Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, nicht nur um sich über das Thema Aphasie zu informieren, (welche sehr oft als Folge eines Schlaganfalls einhergeht) sondern auch um eine starke Geschichte rund ums Thema Krankheit, Freundschaft, Hoffnung und Mut zu lesen. Emotional sehr ansprechend und trotzdem einfach zu lesen.

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